Alle Artikel in der Kategorie “Plattendrehen

Jeden Monat landet hier eine neue Compilation auf dem Plattenteller. Mit den Lieblingssongs des Monats, alten und neuen Tracks. Genres: Indie, Elektro, Singer-Songwriter und Dinge dazwischen. Und vielleicht auch irgendwann mal HipHop. Auch zu erreichen unter plattendrehen.de.

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Plattendrehen-Spezial: Iceland Airwaves 2014 mit Kiriyama Family, Hymnalaya, Ezra Furman, Snorri Helgason u. a.

Vor etwa einem Jahr bin ich nach Island geflogen – und yay, war das eine schöne Zeit! 2014 schaffe ich es nun leider weder auf die wunderhübsche Insel noch zum Iceland Airwaves 2013. Aber zumindest kann ich aus der Ferne ein bisschen mithören, was an feinen Klängen durch Reykjavík hallen wird. Die Spotify-Playlist enthält meine Favoriten des diesjährigen Festivals. Meine persönlichen Highlights aus 2013 gibt’s hier zum Nachhören.

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Plattendrehen im September 2014 mit Aurora Aksnes, Chopstick & Johnjon, Eliza And The Bear, Vérité u. a.

Meine Mitbewohnerin sagt: “Ich musste das ausstellen, das hat mich depressiv gemacht.”
Ich sage: “Die beste Musik im September 2014.”

Übrigens: Einige der Acts sind auch im September bei First We Take Berlin dabei, weshalb diese Playlist auch keine August-, sondern eine September-Vorausblick-Playlist ist. Hingehen, Berlin! Ich kann leider nicht, weil ich mich in Hamburg rumtreiben darf.

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Plattendrehen im Mai 2014 mit Yesterday Shop, The/Das, Cats On Trees u. a.

Mag an meinem gerade verstrichenen 27. Geburtstag liegen, dass ich momentan verstärkt in Kindheitserinnerungen schwelge – aber der Grund spielt ja auch keine Rolle. Jedenfalls hängen viele meiner Kindheitserinnerungen mit Hörspielen zusammen, weshalb ich mir kürzlich Peter Härtlings “Mit Clara sind wir sechs” und nun Michael Endes “Die unendliche Geschichte” via eBay unter den Nagel gerissen habe. In fast jeder freien Minute lausche ich nun den Abenteuern der Scheurers oder Bastian Balthasar Bux’ und komme kaum noch dazu, Musik zu hören. Für ein feines kleines Plattendrehen im Mai hat es dann aber doch noch gereicht. Und nun zurück nach Phantásien.

Plattendrehen im April 2014 mit How To Dress Well, Saint Raymond, Chet Faker, Tokyo Police Club u. a.

Es ist Frühling, yay! Kürzlich lümmelte ich in kleiner Gruppe auf dem Tempelhofer Feld rum, und dabei haben wir uns auch gefragt, was denn der Soundtrack unseres Sommers werden könnte. Ich denke, mit Tokyo Police Club, Saint Raymond und Bear Hands ist man musiksommertechnisch schon mal ganz gut bedient. Ansonsten ist ja auch noch ein wenig Zeit, um in weiteren Plattendrehen-Teilen mehr Songs für warme Tage zu sammeln.

Plattendrehen im Februar/März 2014 mit The Notwist, Miguel, Highasakite, Foxes, Woods u. a.

Okay, eigentlich habe ich in den vergangenen Wochen nur Fettes Brot mit “Für immer Immer” gehört und tue an dieser Stelle bloß so, als hätte es auf meinem Plattenteller abwechslungsreichere Kost gegeben. Dafür habe ich die Februar/März-Playlist mit Herzensbands wie The Notwist, Cloud Nothings und Highasakite sowie neuen Brechern wie Foxes und Woods eigentlich schon recht gut gefaket. Womöglich höre ich die Playlist nun wirklich rauf und runter – und denke dabei noch mal darüber nach, wie man Ironie vernünftig in Texte packt.

Plattendrehen im Januar 2014 mit St. Lucia, Frida Sundemo, James Vincent McMorrow u. a.

Gerade mal Januar, und schon tummeln sich wieder wie fidele Minions eine ganze Menge Songs in meinem Player. Was nicht auf Soundcloud zu finden war, sei hier noch mal nachdrücklich empfohlen: Der hochgeschätzte Spaceman Spiff hat an einem neuen Album gefeilt, das wir bereits auf seiner Website respektive via Spotify anhören können. Die Wild Beasts haben sich mit “Wanderlust” zurückgemeldet. Und wer “Inside Llewyn Davis” gesehen hat und sich ebenso wie ich in “Fare Thee Well” verliebt hat: Ihr seid großartig, mit euch möchte ich gern mal ein Bier trinken gehen. Bis dahin – oder bis zum nächsten Plattendrehen!