Paid Content

Als Rupert Murdoch im August 2009 ankündigte, die Online-Angebote seiner News Corp. hinter Bezahlschranken zu verbergen, schöpften Verleger auf der ganzen Welt erneut Vertrauen in das Erlösmodell Paid Content. Murdoch schien gar der Retter des digitalen Journalismus zu sein. Und das, obwohl der 80-Jährige mit dem Internet auf Kriegsfuß steht und eigentlich ein Medienunternehmer des vergangenen Jahrhunderts ist.

In einer Biografie-Zusammenfassung widmet sich Mediatopia dem bedeutendsten Medienmogul der Welt und hinterfragt seine Rolle als Anführer eines neuen Paid-Content-Hypes.

Inhalt:

  • Der australische Nationalheld
  • Im Schatten des Vaters
  • Aufbau des Medienimperiums
  • Murdochs News Corp. heute
  • Ein gewiefter Geschäftsmann
  • Intrigen, Hetze, nackte Tatsachen
  • Murdoch und das Internet
  • Der Herr des Internet

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Wie nie zuvor setzen sich Medienleute in Anbetracht des Zeitungssterbens in den USA und auch des Auflagenschwunds in Deutschland derzeit in Debatten, Artikeln und Büchern mit der Situation des Journalismus auseinander. Ob Philip Meyer in seinem Buch „The Vanishing Newspaper“, Jeff Jarvis in seinem Blog buzzmachine.com oder Verleger von Rupert Murdoch bis Mathias Döpfner – sie alle suchen angestrengt nach einem erfolgversprechenden Finanzierungsmodell für den Journalismus in Zeiten des Internets.

Obwohl noch keiner von ihnen ein Erfolgsrezept entwickeln konnte, gibt es bereits einige vielversprechende Modelle, die ich an dieser Stelle unter Funding Journalism, Finanzierung durch Werbung und Paid Content zusammengefasst habe.

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(c) Mark Heywinkel 2010-heute.
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