Mark Heywinkel

[Der nachfolgende Artikel ist ursprünglich als Gameskolumne in uMag 04/2012 erschienen. Er entstand im März, dem Monat zwischen Hamburg und Berlin.]

In Bielefeld war’s früher schöner. Sicher hat es in der Hauptstadt aller Provinzkäffer vor zehn Jahren auch Niagara-mäßig geschüttet (zum Vergleich: In Bielefeld gehen jährlich über 870 Liter pro Quadratmeter Regen nieder, während es im ach so trüben Hamburg lächerliche 760 sind). Aber selbst wenn die wasserarme Lutter über ihre Ufer trat und meine Mutter warnte, wer in den Keller ginge, der saufe ab, hatte ich in meiner Heimatstadt immer noch jemanden, mit dem ich das schlechte Wetter vor der Konsole vergessen konnte. Entweder gesellte sich meine Schwester zu einer Partie “Mario Kart” dazu oder ein Freund, ab und an sogar Papa und Mama.

Doch damit ist Schluss: Meine Schwester studiert in Paderborn, die Freunde sonstwo, und Papa und Mama reagieren auf Spielanfragen ganz Roger-Murtaugh-like mit einem kraftlosen “Wir sind zu alt für den Scheiß”. Einmal beschwöre ich sie: “Eltern, es geht um alles! Die Reaper haben die Erde eingenommen, wir müssen Commander Shepard dabei helfen, die Völker des Universums zu einen, und gemeinsam den Gegenschlag planen!” Doch über “Mass Effect 3″ schütteln meine Eltern bloß den Kopf. Die goldene Zeit der Sci-Fi, die Zeit von Asimov, Major Cliff Allister McLane und James T. Kirk, sei vorbei, urteilen sie. Und diese Videospiele seien inzwischen zu laut, zu hektisch, zu brutal. “Mach du mal deine Reaper schön alleine fertig, Sohn”, sagen sie und lassen mich allein. Also sitze ich am Rand des Teutoburger Waldes, während die Bäume und Sträucher aufquellen wie Schwämme, und es gibt niemanden, auf den Commander Shepard und ich bauen können. Früher war’s schöner in Bielefeld.

Als ich 2010 nach Hamburg übersiedelte, bin ich davon ausgegangen, dass es ein Umzug für immer sein würde. Hamburg und ich, das passte, ich fühlte mich wohl dort. Ich wollte an der Elbe bleiben, im Idealfall: zwischen Fischmarkt, teurer Elbphilharmonie und Ikea-Altona alt werden und sterben. Dann bekam ich unerwartet die Möglichkeit, Freiberufler zu werden und ein Start-up zu gründen. Bedingung: Dafür sollte ich Hamburg verlassen und nach Berlin ziehen. In diese ferne 3,5-Millionen-Einwohner-Hauptstadt, die Welt der Politiker und Entscheider, vor der ich mich fürchtete, weil ich sie bei meinen Aufenthalten stets als zu groß, zu kalt und zu unpersönlich wahrgenommen hatte. Natürlich zog ich Ende März trotzdem nach Berlin.

Seit drei Wochen steht nun auf meiner Website “Journalist in Berlin”, seit drei Wochen wohne ich in Schöneberg. Umringt von Altbauten, vielen Cafés, ein paar Parks. Es gefällt mir hier. Vielleicht, weil ich in diesem gutbürgerlichen Stadtteil wie unter einer Glaskuppel wohne. “Du erlebst hier nicht das richtige Berlin”, sagte eines Abends P. über meine WG-Wohnung. Sie sei zu groß und zu schön, so wohne man normalerweise nicht in Berlin. Mag sein. Dennoch laufe ich tagsüber durch das Berlin außerhalb der Glaskuppel, und auch das gefällt mir. Die Hauptstadt ist zwar wirklich so groß, nicht aber so kalt und unpersönlich, wie ich befürchtet habe. Diese Stadt ist viel mehr das, von dem ich in Bielefeld immer geträumt habe, und was Hamburg nur zur Hälfte ist: Ein Spielplatz für Menschen mit Ideen. Ein Ort, an dem Geschäfte wie mein neues Lieblingscafé Bilderbuch oder dieser Laden nahe der Simon-Dach-Straße, in den man durchs Fenster einsteigen muss, existieren können.

Berlin, das Berlin, das ich gerade erlebe, ist wie die Medien es beschreiben: Eine Hochburg für Kreative aus allen Herrenländern, die etwas suchen, für etwas brennen und etwas erschaffen wollen. Dieses Feuer in Berlin, es brennt. Ich mag es hier.

Vor einigen Jahren bin ich auf der Abschiedsparty eines Mitschülers gewesen, mit dem ich mich eigentlich nie gut verstanden habe. Am Ende des Abends jedenfalls strömten alle Gäste zur Tür, um von ihm Abschied zu nehmen, und dieser Mitschüler stieg in ein schwarzes Auto, die Fensterscheiben waren heruntergedreht, und zu The Verves „Bitter Sweet Symphony“ fuhr dieser Mitschüler in die Nacht davon. Mein Gott, war das eine pathetische Drecksnummer! Und gleichzeitig so hingebungsvoll schnulzig, ich bin noch immer ein bisschen beeindruckt.

Deshalb soll dieser Blogpost auch so eine pathetische Drecksnummer werden. Ich finde, der Anlass dafür ist angemessen: Heute ist mein letzter Tag. Mein letzter Tag als Festangestellter beim uMag und somit der letzte Arbeitstag mit meinen liebsten Kollegen. Meine letzten Stunden mit euch habe ich gut genutzt, unter anderem habe ich euch mit marcophono geärgert, ich habe aufgeräumt und zusammengepackt, gleich gibt’s Bier.

Was jetzt noch zum pathetischen The-Verve-Abgang fehlt, ist das hier: ein Danke. Ein Danke an Es., ich wäre gerne so eloquent wie du. Ein Dank an K., ich hätte gern dein unbeirrbares Durchsetzungsvermögen. Ein Dank an J., ich möchte gerne genau so offen für alles Neue bleiben wie du. Ein Dank an N., ohne dich wüsste ich ein ganzes Stück weniger darüber, wie man Zeitschriften macht. Ein Dank an E., ich wäre gern so lebensfroh und unverschämt sympathisch. Ein Dank an F., ich würde dich jederzeit hinterrücks erdolchen, könnte ich dir so dein Schreibtalent und deine Art zu sein abringen. (Ja, das ist ein Kompliment.) Und, natürlich, ein Dank an C., wobei selbst ein Dank von Herzen und auch sonst kein Wert der Welt das aufwiegen kann, was du, ohne es zu wollen, getan hast. „Ich mag es, wenn du in meiner Schuld stehst“, sagst du, und das tue ich. Sehr. Letztendlich bist du der Grund für diesen letzten Tag, weil du mich ermutigt und aufgebaut hast, und wenn dir der Abschied nur halb so viel auf die Tränendrüsen drückt wie mir, ist das nur gerecht.

Ihr seid die tollsten Kollegen, die ich in Hamburg, ach was, von überall bis Toronto finden konnte. Und ich beneide all die, die euch längere Zeit als ich in greifbarer Nähe haben können.

Ta! Wir sehen uns an der Spree.

[Der nachfolgende Artikel ist ursprünglich als Gameskolumne in uMag 03/2012 erschienen.]

Batman macht alles, kann alles, schafft alles. Nur der, der ihn spielt, ist kein Batman: H. stürzt in seiner frisch eingenommenen Rolle als Gangster jagender Fledermausmann von Dächern, wird von Schlägertrupps verdroschen und am Ende auch noch ins Wasser gestoßen. Und Wasser, das haben uns die Comics verschwiegen, ist Batmans Kryptonit. Wasser tötet Batman, aus den TV-Boxen tropft ein gehässiges Blubblubblub.

Doch wir anderen verkneifen uns das typisch schadenfrohe Grinsen. Aus Respekt, denn H. spielt “Batman: Arkham City” nicht wie wir im leichten, sondern im schweren Modus, in dem mehr Projektile durch die Luft schwirren als in allen Schwarzenegger-Streifen zusammen. Auch das Rollenspielepos “Final Fantasy XIII-2″ (meine Kritik gibt’s beim Jugendmagazin Yaez) beginnt H. ohne Zögern auf schwer, und beim bunten Prügelspaß “Soul Calibur V” greift er gleich beim ersten Kampf zum Proficharakter.

H. ist ein GRAS, ein Gamer richtig alter Schule. Im Gegensatz zum postmodernen GMILV (Gamer mit intensivem Leitfadenverlangen) schätzt er an einem Spiel weniger den Unterhaltungswert als die Herausforderung. SSG (superschöne Grafik) ist für ihn lediglich BW (Beiwerk), Tipps und Tricks im Internet nachlesen zu wollen ein GUFWASWVZW (Grund, um für Wochen aus seiner Wohnung verbannt zu werden) und Speichern NNSDSENV (nicht notwendig, solange das Spiel es nicht vorschreibt).

GRAS sind vom Aussterben bedroht, in Zeiten von Autopiloten, die durch knifflige Spielpassagen helfen, mutet H. an wie ein alter Mönch, der die Quelle der Weisheit in sich trägt. Und wir, seine Jünger, sitzen drumrum, ehrerbietig staunend. Erst als H. nach langer Pause ein irritiertes “Ernsthaft?” in den Raum wirft, verfliegt der Zauber. Und lachend entgegnen wir: “Japp, Wasser tötet Batman. Get over it.”

[Der nachfolgende Artikel ist ursprünglich als Gastbeitrag auf Post Artcore erschienen.]

Um 21.50 Uhr ist es so weit. Ben Cooper steigt für seine Zugabe auf die kniehohe Bühne der Prinzenbar zurück, Ben Cooper nuschelt einen Titel in seinen Waldschratbart, Ben Cooper stimmt „Glory“ an. Diese pompöse Hymne eines Kriegsheimkehrers, die seit Wochen meine Lieblingstitel-Playlist uneinholbar anführt. Glücklich-fiebrig habe ich auf den Moment gewartet, das aufbrausende Stück endlich live zu hören. Jetzt ist er da, ich halte den Atem an, kein Quatsch. Freunde werden später lästern, die Akustik sei beschissen gewesen, und die rumspackenden Prollos neben ihnen hätten den letzten Rest schöner Stimmung zunichte gemacht. Ich habe Gänsehaut, als Ben Cooper alias Radical Face mit seinen zwei Bandkollegen zum Chorgesang ansetzt. Das „Glory“-Finale bringt die stuckverzierten Wände zum Dröhnen. Es ist großartig.

Am nächsten Morgen scheren mich Radical Face einen Dreck. Als ich auf dem Weg zur Arbeit meine Lieblingslieder-Playlist starte, geht mir Ben Cooper mit seinem Folkquatsch unglaublich auf den Sack. Diese pathetische Epik, zu der er „Glory“ auftürmt – widerlich. Während ich so innerlich vor mich hinmöppele, fällt mir auf: Das ist nicht das erste Mal, dass ich eine umschwärmte Band kurz nach dem Konzert dermaßen gnadenlos fallen lasse. Lief es nicht genau so bei den Freelance Whales, bei Boy, sogar bei Wye Oak ab? Nachdem die die Bühne verlassen hatten, war der Zauber auch von jetzt auf gleich verflogen. Wenn ich heute „Ghosting“, „Waitress“ oder „Holy holy“ höre, dann berührt mich das null. Schlimmer: Ich kotze innerlich im Strahl.

Ich finde das grausam. Und suche eine Erklärung dafür. Aber das einzige, was mir zu der schnellen Abnutzung meiner Lieblingsbands einfällt, ist einfach: Ich bin überreizt. Ich will das nicht zugeben, weil das die Worte von “Was? Du streamst dir Serien in Lo-Fi auf den Laptop”-Kulturpessimisten sind, aber: In Musikbelangen überreizt mich das Internet. Als ich noch nicht mit DSL durch digitale Welten jagen konnte, durften Bands wie Die Ärzte und The Offspring noch in Schleife laufen. Jahrelang. Durch Youtube, Facebook, Spotify und Co. kann ich nun aber jeden Tag eine weitere Band entdecken, die mir irgendetwas gibt. Manchmal viel, manchmal wenig, aber immer etwas, das mich hängen bleiben und hinhören lässt. Ein paar Tage oder Wochen oder Monate lang. Und dann, ganz plötzlich, nach dem Konzert, dem Liveerlebnis, dem Orgasmus des Kulturkonsums, erlischt das Feuer. Dann ist die Band ausgebrannt, und einen Klick weiter warten schon zig weitere, die es zu entdecken gilt.

Im Stern habe ich kürzlich einen Artikel übers Online-Dating gelesen. Darüber, dass feste Beziehungen nicht mehr zustande kommen, weil unser Jagdtrieb und die Möglichkeit, überall neue Beute zu finden, uns alle Möglichkeiten nutzen lässt. Daran glaube ich zwar nicht, bei Bands allerdings geht es mir so. Wie sehr ich mich in eine Combo auch verliebe, es kommt unweigerlich der Punkt, an dem ich sie nicht mehr will. Ich hoffe inständig, dass sich das in Zukunft auf die Musik beschränkt. Das allein ist schlimm genug.

Schon traurig. Aber das Gros meiner Online-Zeit bewege ich mich in einer selbst geschaffenen Comfort Zone, in der ich fast ausschließlich mit Freunden und Bekannten in Kontakt trete. Die vielen Möglichkeiten, die das Internet anbietet, um Fremde kennen zu lernen und multikulturellen Austausch zu betreiben, die nutze ich gar nicht.

Als ich eines Nachts durch 9gag auf Omegle.com aufmerksam werde, starte ich jedoch ein Experiment.

Ich nehme mir vor, über die Chatseite, die jeweils zwei anonyme Gesprächspartner zusammen bringt, so viel kulturellen Austausch zu betreiben, wie es eben geht. In einer halben Stunde will ich möglichst viel erfahren über die mir zugewürfelte Person, die von überall auf der Welt stammen kann. Ich will wissen, in welchem Land sie lebt, wie sie lebt, was sie tut und was sie bewegt.

So kommt es, dass ich eine halbe Stunde lang mit Sandy aus Rumänien chatte.

Sandy ist 20 Jahre alt und studiert im dritten Semester Computer Science in Timisoara. Sie lerne gerade für die nächsten Klausuren, schreibt sie mir, am schwierigsten werde wohl die Arbeit in Computer Architecture. “Da geht es meist um Hardware, und ich will mich lieber darauf fixieren, Programme zu schreiben”, schreibt Sandy. Ob Programmiererin zu sein schon immer ihr Traum gewesen ist, frage ich. “Als Kind wollte ich Musikerin werden”, antwortet Sandy. “Klavier spielen, dann Gitarre, jetzt ist das mein Hobby.” Am liebsten höre sie The Hives und The Horrors, zuletzt sei sie auf dem Konzert einer befreundeten Band gewesen, den Officially Grasshoppers. Ich frage, ob sie schon mal darüber nachgedacht hat, ihre eigene Musik auf Youtube hochzuladen? “Nein, dafür bin ich zu schüchtern”, schreibt Sandy, lädt dann aber doch ein Foto von sich hoch: Sandy ist schlank, hat dunkle, lange Haare, auf dem Bild sitzt sie in Rock und mit Gitarre auf einer Bank, guckt arty vom Fotografen weg. Dass ich das Bild auf mediatopia veröffentliche, möchte sie nicht, mit dem Gespräch könne ich allerdings machen, was ich wolle, schreibt sie. “Hat Spaß gemacht” – dann ist unser Aufeinandertreffen nach einer halben Stunde zu Ende.

Von diesem Gespräch bleibt, bis auf diesen Blogbeitrag, nichts.

Sandy weiß meinen vollständigen Namen, vielleicht wird sie ja auch diesen Beitrag lesen. Ich weiß von ihr nicht mehr als das, was dort oben steht. Vermutlich werden wir uns nie wieder schreiben, geschweige denn sehen. Und dennoch: Schön war das, eine halbe Stunde lang einen Blick in ein anderes Leben zu werfen, die Möglichkeiten des Internets ein Stück mehr auszuschöpfen. Wir sollten das viel öfter tun.

Sehr geehrter Netznutzer, ich heiße dich herzlich im Jahr 2012 und auf mediatopia Willkommen! Nein, so geht das nicht. Zweiter Versuch: Hej, Leser! Schön, dass Sie mediatopia auch im neuen Jahr wieder auschecken! Ach, auch doof. Aber wie spricht man seine Leser im Netz denn nun am besten an? Eine eindeutige Antwort dürften Deutschlands Massenmedien geben können, immerhin kennen sie sich am allerbesten aus mit, nunja, Medien. Doch wenn man sich die Posts von SPON, Zeit, Welt und Co. auf Facebook ansieht, merkt man: Den einen richtigen Weg gibt’s nicht.

Im Hause der Zeit ist man besonders unentschlossen. Zeit Online geht auf Nummer sicher:

Das Zeit Magazin geht der Ansprachenfrage lieber ganz aus dem Weg – und bespaßt seine Leser einfach ohne direkte Anrede mit zuweilen geistreichen Gags.

Mit Witzigkeit versucht auch das Magazin der Süddeutschen zu punkten, verzichtet dabei aber nicht auf das althergebrachte “Sie”.

Dass also auch das Muttermedium nicht ums Siezen herumkommt, dürfte niemanden wundern.

Mit einem spritzigen “Moin, moin” startet die Redaktion von stern.de auf Facebook in den Tag, bleibt nachfolgend jedoch ebenfalls dem “Sie” treu, das wir bereits aus dem gedruckten Stern sowie von der Website kennen.

Spiegel Online gibt sich progressiv und ihrzt und euchzt …

… wohingegen die Community Manager des gedruckten Spiegel der Ansprache ihres Hefts treu bleiben – und ihre Leser siezen.

Welt Online? Geht der direkten Anrede der Leser konsequent aus dem Weg. Die junge Welt Kompakt kommt mit einem großgeschriebenen “Ihr” daher.

Und die Redaktion der FAZ? Macht es sich leicht, schreibt überhaupt nix, sondern postet störrisch kahle Links.

Auch bei der Tagesschau wird nicht groß rumgeschwafelt – und ebenso auf eine Anrede verzichtet.

ZDF heute setzt aufs “Sie”.

“Du” gibt es bei Massenmedien gar nicht. Vielleicht kann ich das ja mit mediatopia besetzen? Also: Hallo, lieber Leser! Schön, dass du 2012 zu mir gefunden hast. Schau mal wieder rein!

(c) Mark Heywinkel 2010-heute.
Dieses Blog wird angetrieben von Wordpress und einer angepassten Version des wunderbaren Thesis Themes. ❤


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