Apples iPad ist ja schon cool. Und dann die iPad-Ausgaben von Wired und Sports Illustrated erst (siehe Videos unten). Zum ersten Mal gibt es ein Endgerät, das den Anschein macht, als könne es den Print-Medien tatsächlich den finalen Todesstoß versetzen.
Aber ist das echt so? Um die Zeitung zu killen, müssten sich die iPad-Ausgaben erst mal richtig gut verkaufen. Und da bleibt die Frage: Werden all die Menschen, die jetzt kein Geld mehr für Print-Erzeugnisse und auch deren Online-Pendants bezahlen wollen, es auf dem iPad tun? Nur weil Apples Endgerät so cool ist und die E-Ausgaben von Wired und Sports Illustrated so schick mit Videos und interaktiven Spielereien aufgewertet werden?
Der Kölner Marktforscher YouGovPsychonomics hat im Auftrag des Branchendienstes turi2 herausgefunden: Nein, würden sie nicht, zumindest der Großteil nicht. Die repräsentative Studie (es wurden 1.064 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt) hat ergeben, dass der Großteil der deutschen Internetnutzer für journalistisch Inhalte auch auf dem iPad nicht zu zahlen bereit wäre. 62,4 Prozent der Befragten gaben an, nicht zahlen zu wollen, 7,2 waren sich nicht sicher und 30,3 Prozent würden zwar für die Inhalte bezahlen, davon aber nur 1,6 Prozent mehr als zehn Euro. (Quelle)
Und um ehrlich zu sein: Ich auch nicht. Aber ich habe das iPad ja auch noch nicht in der Hand gehabt und darauf digitale Zeitungs- und Zeitschriftenausgaben angelesen. Wer weiß, wer weiß.
Was vorher U_mag war, heißt jetzt uMag und liegt in frischer Optik und mit inhaltlich überarbeitetem Konzept am Kiosk. Auf Seite 14 gibt´s eine kleine Games-Kolumne, die aus meiner Feder stammt.
Wenn das nicht schon Kaufgrund genug ist, dann sind es vielleicht die Interviews mit Fettes Brot und Blood Red Shoes (plus Fotostrecke im Twin-Peaks-Style), Plattenrezensionen, ein Abgesang auf Facebook, Twitter und Co., ganz viel über Design, Mode, Kunst und und und.
Branchendienst DWDL findet das neue uMag übrigens doof. Erste Leserrückmeldungen habe ich via Twitter bei @wortpiratin, @cocosrulez oder auch bei @davidaguirre – mit dem im uMag ein kurzes Interview zu finden ist – entdeckt. Blogger haben sich u. a. hier und hier zum neuen uMag geäußert.
Unser Bielefelder Bürgersender Kanal 21 strahlt seit Anfang dieser Woche die Gespräche unseres Politiker-Speed-Dates einzeln aus. Nun kann man sich die Videos auch jederzeit auf YouTube ansehen. Ein paar Beispiele: