22. Dezember 2016 - Keine Kommentare!

5 gute Serien auf Netflix für Weihnachten 2016

Endlich frei. Was tun? Serien gucken! Am besten diese fünf.

Easy

Wer das düstere 2016 mit etwas Optimistischem ausklingen lassen will, bekommt bei "Easy" die nötige Wohlfühldosis verabreicht. In der achtteiligen Anthologie-Serie (das heißt, jede Folge ist unabhängig von den anderen) geht's um verschiedene Menschen in Chicago, die mit einem Beziehungsproblem kämpfen. Mal ist es schlechter Sex, mal sind es vermeintlich unüberwindbare Unterschiede zwischen Frischverliebten, mal ist es das Klarkommen als Single. Das Schöne an "Easy": Am Ende finden die Charaktere zu einer versöhnlichen Lösung und entlassen das Publikum mit der Botschaft "Egal, was kommt – es ist alles ganz easy".

Black Mirror

Wie könnte Technologie in Zukunft unsere Gesellschaft verändern? Zum Beispiel: Was für Auswirkungen könnte es für Paare haben, wenn Kontaktlinsen jede Sekunde des Lebens aufzeichnen – würde man als eifersüchtige*r Partner*in in den Video-Erinnerungen des*der Anderen stöbern? Oder: Wenn ein unendliches Leben in einer virtuellen Welt möglich wäre – würde wir es führen wollen auf die Gefahr hin, dass die Erinnerung an das reale Leben und die Menschen, die man geliebt hat, verblasst? Die britische Serie "Black Mirror" stellt in jeder Folge eine Zukunftsvision vor, in der sich die Menschen solchen Fragen stellen müssen. Her-vor-ragend!

Lovesick

Dylan hat Chlamydien und klappert in jeder Folge von "Lovesick" (hieß früher auf Channel 4 "Scrotal Recall") eine andere Ex-Freundin ab, um sie über eine mögliche Infektion zu informieren. In Flashbacks erzählt die Comedyserie, wie Dylan seine Partnerinnen kennenlernte und wie er sich durch die vielen Fehlschläge immer mehr in seine beste Freundin Evie verguckt. Die Hipster-Serie made in Britain ist in hohem Tempo erzählt (jede Folge hat 30 Minuten), die Figuren sind charmant und witzig, und den Soundtrack kann man auch ohne Dylan und Co. in Dauerschleife hören.

Rick & Morty

Vergesst "Futurama"! Die bessere Sci-Fi-Zeichentrick-Comedy-Serie ist "Rick & Morty". Darin folgt Enkel Morty seinem ständig betrunkenen, aber superintelligenten Opa Rick auf wilde Trips durchs All. Was die Serie so großartig macht: 1. Die moralischen Dilemmas, denen sich das Duo in jeder Folge stellen muss, 2. die vielen Anspielungen auf Sci-Fi-Klassiker, 3. der Nihilismus, mit dem einen die Autor*innen der Serie in den Wahnsinn treiben. "Rick & Morty" erinnert einen immer wieder daran, wie unbedeutend unsere Leben für das Universum sind. Das ist zermürbend, traurig, klug, aber auch sehr lustig.

3%

Wir gucken deutsche, US-amerikanische und britische Serien – mit "3%" könnt ihr auch mal eine brasilianische Serie auf eure Noch-zu-sehen-Liste kritzeln. Das Setting: eine undefinierte Zukunft, in der die Reichen auf einer luxuriösen Insel chillen, während die Armen am Festland in Gettos ums Überleben kämpfen. Jedes Jahr dürfen Teenies an einem Auswahlverfahren teilnehmen und mit Glück aufs paradiesische Eiland umziehen. Das gelingt nur – der Titel verrät es – drei Prozent. Die Serie, ein Mix aus "The Hunger Games" und "Lost", folgt einer Gruppe Jugendlicher durch ihre Prüfungen. Schauspielerisch ist das alles eher mäh, die Spannung bleibt in allen acht Folgen aber hoch, hoch, hoch.

Welche Serien bingewatched ihr an den freien Tagen? Her mit euren Tipps in den Kommentaren!

Veröffentlicht von: Mark in Blog, Film & Fernsehen

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