20. Dezember 2013 - 1 Kommentar.

Jahresrückblick 2013 oder: Vom Laufen, Wetten und Zähmen

jahresrueckblick2013

In den Vorjahren (2012, 2011) hat sich, in Anlehnung an einen Fragebogen des geschätzten Falk, auch in diesem Blog eine Jahresrückschau eingebürgert. Diese Tradition soll nun fortgeführt werden. Kurz und knapp.

Schönste Momente: Alle sonnigen Nachmittage, alle lauen Abende und sämtliche durchzechten Nächte am Landwehrkanal, im Devil's Kitchen oder in der Roten Beete mit den liebreizendsten, durchgedrehtesten Freunden der Welt. Ohne euch hätte 2013 nicht funktioniert.

Eindrücklichste berufliche Erlebnisse: Die Teilnahme an einer Podiumsdiskussion beim JugendMedienEvent 2013, ein kurzer Trip nach London und ein Interview mit Nuruddin Farah.

Die besten Ideen: Mit vielen netten Menschen ein Blog zu starten, mit anderen netten Menschen eine Live-Webtalkshow ins Leben zu rufen. Und mit S. an einem Fünf-Kilometer-Lauf teilzunehmen.

Die hirnrissigste Idee: Mit S. darum zu wetten, dass wir uns innerhalb eines Jahres entweder jeder ein Tattoo stechen lassen oder zusammen auf ein Eis nach Rom fliegen. Der Stichtag, 4. Juli, rückt unaufhaltsam näher, und ich habe mich immer noch nicht für ein Motiv entschieden. Ideen? Her damit!

Größtes Abenteuer: Eine Reise nach Island. Ein unfassbar schönes Land.

Wichtigste Songs: Das fällt mir in diesem Jahr ziemlich leicht, weil ich ja nun seit einer Weile beim Plattendrehen monatlich Buch darüber führe, welche Lieder mich bewegen. Also: Woodkids "Run Boy Run" ist und bleibt mein wichtigster Songs 2013. Das Video kann ich immer wieder angucken. Und was ich niemals öffentlich zugeben würde: "Wrecking Ball" von Miley Cyrus hat mich ja auch irgendwie gekriegt. Oh, Mist.

Wichtigstes Buch: Paul Austers "New York Trilogie", vor allem die erste Geschichte daraus. Und - jetzt endlich habe ich geschafft, es mal zu lesen - "Der kleine Prinz".

Eindrücklichste Filme: "Gravity" hat mich mit seinen grandiosen Effekten und "Blau ist eine warme Farbe" mit seinen wunderbaren Hauptdarstellerinnen umgehauen.

Die zeitraubendsten Apps: Twitter und Instagram - aber an denen hänge ich ja aus freien Stücken wie ein Junkie an der Nadel, also beschwere ich mich nicht.

Beste Ausstellung: „Symphonie cinétique“ von Joachim Sauter und Ólafur Arnalds im Kunstraum Made am Alex.

Schönste Konzerte: So gut wie alle Gigs, die ich mit M. oder F. beim Iceland Airwaves 2013 gesehen habe. Außerdem: The Head And The Heart im Michelberger, S O H N im Astra-Kulturhaus, The National in der Max-Schmeling-Halle, Phoenix in der C-Halle und - ja, tatsächlich - Dagobert im Ritter Butzke.

Die wichtigsten Spiele: Ich habe in diesem Jahr nicht allzu viel Zeit an der Konsole verbracht. Aber "Tomb Raider" habe ich mir mit großer Begeisterung in kürzester Zeit reingezogen.

Wichtigste Erkenntnisse: Meine kleine Schwester ist erwachsen. So richtig jetzt. Und das macht mich sehr stolz und glücklich.

2013 in einem Wort: Selbstverschuldet-chaotisch.

Gute Vorsätze für 2014: Unverworrenheit. "Mediatopia" fertig machen. Auf eine längere Recherchereise von mindestens einem Monat gehen, voraussichtlich ab Mai, Zielland noch nicht festgelegt. Wer Journalist oder Fotograf ist und sich mir anschließen möchte, gern.

Veröffentlicht von: Mark in Leben & Reisen

Kommentare

Eine Antwort verfassen