10. Dezember 2013 - Keine Kommentare!

Zwei Treffen im Michelberger

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2011 bin ich zum ersten Mal bewusst in Friedrichshain gewesen - und fand es so gar nicht schön. Ich kam an der S-Bahn-Station Warschauer Straße an, um eine klobige graue Brücke entlang auf die weite Betonfläche um die O2 World zu zu laufen. Es war windig. Unter mir ratterten Züge triste Trassen entlang. Von den vielen Menschen, die sich üblicherweise an der Ecke tummeln, war an diesem Tag kaum jemand auf den Beinen. Kurz: Das hippe Friedrichshain, von dem ich schon so viel Tolles gehört hatte, präsentierte sich mir leer, kalt und ungastlich. Doch dann landete ich im Michelberger Hotel (für ein Interview mit Laura Marling). Im hübschen Honolulu-Café (hier gibt's tolle Bilder von Marta Vargas) wartete ich auf einem gemütlichen Sofa auf meinen Pressekontakt, bestaunte die schönen Menschen und zahlreichen Bücher, lauschte den verschiedenen Sprachen und Gesprächen - und fühlte mich ganz plötzlich sehr willkommen. Weil der Besuch im Michelberger mein erstes positives Erlebnis in Friedrichshain war, gehe ich immer wieder gerne hin. Auf einen Kaffee. Zu Akustikkonzerten. Oder zu Interviews, wie gestern mit Marteria und The Majority Says. Hach, schönes Michelberger.

Veröffentlicht von: Mark in Arbeit & Projekte

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