10. Mai 2013 - 1 Kommentar.

„Star Trek: Into Darkness“: Zu viel beim Alten

Ohne Frage gehört "Into Darkness" zu den besten der bisherigen "Star Trek"-Filme. Dafür liefern J.J. Abrams und Crew etliche Pro-Argumente. Den großartigen Soundtrack von Michael Giacchino zum Beispiel. Sherlock-Darsteller Benedict Cumberbatch als Bösewicht mit unglaublich toller Stimme. Die optisch einwandfreie Machart ganz allgemein.

Nur ein Detail nervt an "Star Trek: Into Darkness", das aber auch sehr. Nicht genug, dass Cumberbatch Kirks Obererzfeind Khan neues Leben einhaucht, nein, andauernd muss der Film auch noch Anspielungen auf "Star Trek II: Der Zorn des Khan" vom Stapel lassen. Klar ist es für "Star Trek"-Fans witzig, wenn - [Achtung, Spoiler!] - eine gewisse Dr. Carol Marcus erneut in Kirks Leben tritt oder am Ende des Films wieder ein wichtiger Charakter an der Strahlung des Warpantriebs vorübergehend das Zeitliche segnen muss.

Aber das soll bitte nicht so weiter gehen. Bitte kein Terraforming im dritten Abenteuer. Und bitte, die neue Crew soll nicht auch noch mal in die Vergangenheit reisen, um Wale zu kidnappen. So schön es ist, dass J.J. Abrams sich der ursprünglichen Enterprise-Crew wieder annimmt - er hat eine neue Zeitlinie für sie geschaffen, und in der wäre es doch ganz schön, wenn nicht alter Kaffee wieder mit mehr Action aufgewärmt würde. Die neue alte Enterprise-Crew darf ruhig ihre eigenen Gegenspieler und Freunde und Abenteuer finden.

[lightgrey_box]"Star Trek: Into Darkness" (2013), Laufzeit: 132 Minuten, Regie: J.J. Abrams, Buch: Roberto Orci, Alex Kurtzman, Damon Lindelof, Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Zoe Saldana u. a.[/lightgrey_box]

Veröffentlicht von: Mark in Film & Fernsehen

Kommentare

Markus 2001
12. Mai 2013 um 18:24

Was mich an den neuen Filmen so sehr stört ist, dass es keine wirklich „Neue Crew“ ist, sondern wie bei der verfilmung der Unendlichen Geschichte uder James Bond 007 immer wieder neue Schauspieler…..Änlichkeiten sind da nicht immer gegeben,k auch wenn man sich bemüht. Schon bei der Enerprise Serie mit Captain ARcher vielen mir unlogische Dinge auf wie „Fast Replicatoren“ siehe in Enterprise – Dead Stop – und anfaßbare holographische Figuren wie in Enterprise –
„Schiff der Geister“ – schön wenn man da Vergangenes wieder bringt.
Kahn war sicherlich ein Gegner der laut Mr. Spock im 2 Kinofilm ein „2 dimensionales Denken“ und kein 3 „dimensionales Denken hat“………
Nagilum oder Q hätte man per Zeitreise sicherlich auch mal wieder bringen können.
Es ist schon schlimm genug neue Schauspieler zu nehmen anstatt per Kino eine neue Crew in die Herzen der Fans kommen zu lassen…. Sicher könnte man auch
inteligente Gegner erschaffen ala Nagilum…..die allerdings mehr durch ihre
„Allmacht punkten“, aber Klassiker aus der Vergangenheit zu holen ist sicherlich nicht unbedingt schlecht….Langweilig an allen Filmen ist es sowieso, dass „kaum etablierte Crewmitglieder sterben können…“ leider…..
das würde die Sache noch spannender machen…..

Also gute Gegner auch aus der Vergangenheit rein und lieber unlogische
Bemerkungen oder zu modernes was nicht mit der alten Enteprise paßt oder
gut erklären warum das drin ist rein……..

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