27. Mai 2012 - 3 Kommentare

Spaß am digitalen Klemmbrett oder: Wie das iPad meinen Alltag erobert hat

Als Gründer eines digitalen Magazins mit dem iPad als nativer Heimat war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mir selbst ein solches Gerät zulegen würde. Inzwischen trage ich das Tablet seit fast zwei Wochen unentwegt mit mir herum. Nicht etwa, weil ich das iPad für ein hippes Accessoire halte, sondern weil es tatsächlich nützlich ist.

Gleich morgens nimmt es im Bett seinen Betrieb auf, damit ich Mails und Nachrichten checken kann. Es begleitet mich als Buchersatz auf der U-Bahn-Fahrt zur Arbeit. Tagsüber dient es dann dem Büro in unserem speziellen Fall als Testplattform für unser Tablet-Magazin Spielplatz. Und noch abends muss das iPad ran, wenn ich schnell etwas auf Wikipedia oder Youtube nachschlagen, auf Facebook Nachrichten schreiben oder zur Entspannung spielen möchte. Lesen, spielen, im Netz surfen, Notizen schreiben, skypen - all das geht mit dem iPad in den meisten Fällen schneller und unkomplizierter als mit dem schlanksten und schnellsten Laptop. Auch diesen Blogbeitrag habe ich in Windeseile auf der ungewohnten Tastatur runtergeschrieben. Kurz: Der Kauf des Tablet-PCs hat sich für mich bereits nach kurzer Zeit als sinnvolle Investition erwiesen.

Kritikpunkte gibt es natürlich auch: Mich stört ungemein, dass ich nicht wie auf meinem Android-Smartphone nach Belieben Daten speichern kann. Auch den App Store finde ich im Vergleich zum Play Store sehr unkomfortabel organisiert. Und ich frage mich, wie lange ich noch drumherum komme, für Apps Geld auszugeben. Denn im Vergleich zu Android scheinen viel weniger Programme kostenlos zu habe sein.

Das iPad, es ist ein Luxusding, keine Frage, aber es hat seinen sinnvollen Platz in meinem Alltag gefunden. Obwohl ich mit Laptop und Smartphone eigentlich umfassend ausgerüstet bin. Und in diesem Blog wird wohl ab jetzt noch häufiger von Einsatzmöglichkeiten und Tauglichkeit des iPads zu lesen sein.

Veröffentlicht von: Mark in Games & Gadgets

Kommentare

Gerald
27. Mai 2012 um 13:16

Ja genauso hat es vor wenigen Wochen auch bei mir angefangen – inzwischen kann ich mir das Teil nicht mehr wegdenken. Ersetzt den Laptop in so vielen Bereichen und ist ein Kreativ Werkzeug für Bild, Ton & Text auf hohem Niveau. Ich kann dir nur raten eine schöne Bluetooth Tastatur dazu zu kaufen (ich selbst habe mir die kleine ergonomische MS geholt nachdem mich das Logitech Case/Tastatur Mix Teil aufgrund der hohen Kanten enttäuscht hatte). Zum Zeichnen habe ich noch einen günstigen aber sehr tauglichen Pen dazu gekauft, hat sich dann ebenso als tolles Eingabegerät für Spiele wie Angry Birds oder die Streichinstrumente in Garage Band erwiesen. Leider wird dennoch noch ein Kindle dazu gekauft, weil ich keine Folie möchte und in der Sonne kann man auf dem Ding einfach nicht lesen.
Außerdem wird meine nächste DSLR definitiv Pad kompatibel, schau dir mal die Möglichkeiten diesbezüglich an. Gibt auch immer mal wieder tolle Kickstarter fürs iPad/iPhone.

Mark Heywinkel
29. Mai 2012 um 13:47

Danke für die Tipps! Über eine Tastatur habe ich auch erst nachgedacht, den Gedanken dann aber wieder fallen gelassen, weil: Das funktioniert ja doch ganz gut und zügig mit der Tastatur (sofern man die Autokorrektur abschaltet). Was Bild- und Tonaufnahme und Bearbeitung angeht, muss ich mich mal noch schlau machen, aber das interessiert mich auch sehr.

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